250.000 m

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 Industriegebiet –
 Velberter, das geht auf Eure Kosten!

Das Große Feld ist eine 27 Hektar große, landwirtschaftlich genutzte Fläche in Velbert. Hier soll nach dem Willen der Stadt Velbert bald ein Industrie- und Gewerbegebiet entstehen. 

Nach den uns vorliegenden Gutachten und Unterlagen halten wir die Fläche für ein solches Bauvorhaben für ungeeignet. Bitte informieren Sie sich über die Hintergründe und unterstützen Sie uns dabei, das wunderschöne Stück Natur vor unserer Tür davor zu bewahren!

Vom östlichen Ortseingang kommend, wirkt die typisch bergische, hügelige Freifläche wie die einladende Visitenkarte der Stadt. Südlich der Langenberger Straße – zwischen Bleibergstraße und Bökenbuschstraße – liegt das Große Feld zentral zwischen Velbert-Mitte, Langenberg und Neviges. Dort trägt es als vom LANUV kartographierte Luftschneise zwischen den Stadtteilen wesentlich zu einem guten Stadtklima bei.

Am südlichen Saum ist das Feld umgeben von Landschaftsschutzgebieten. Ringsherum leben daher viele Wildtiere, darunter Fledermäuse, Kleinsäuger, Insekten, Sing- und Greifvögel. Regelmäßig zieht der Rotmilan hier seine Kreise. Auf dem großen Feld gibt es die seltenen hochwertigen und besonders fruchtbaren Erden mit einem Bodenpunktwert von 80, bestens geeignet für die Landwirtschaft, die seit Jahren schwerwiegende Flächenverluste beklagt.

Das alles soll bald geopfert werden, um mit enormem technischen und finanziellen Aufwand die komplizierte Erschließung dieses Geländes für Industrie- und Gewerbeflächen durchzusetzen. Bei genauerer Betrachtung sehen wir, dass das Projekt sich für die Stadt Velbert und seine Bürger weder kurz- noch langfristig rentieren werden. Das Versprechen von Arbeitsplätzen und Gewerbesteuermehreinnahmen ist mehr als fragwürdig. Zudem befürchten wir hohe Georisiken für Bauherren, eine erhöhte Überschwemmungsgefahr für Langenberg und die Diakonie Bleibergquelle und ein untragbares Verkehrsaufkommen.

Wenn Sie mehr erfahren wollen, schreiben Sie uns, sprechen Sie uns an, besuchen Sie unseren offenen Stammtisch!

Wir informieren Sie gern!

Was Bürger uns schreiben

Ich frage mich, vor dem Hintergrund, dass alle innerstädtischen Gewerbebereiche bald beseitigt sind, wie kleinere Unternehmen, die reklamiert, das Rückrat eines jeden Ortes sind, sich diese neuen Gewerbequartiere überhaupt werden leisten können.
Anscheinend wächst das „Geld“ auf Bäumen und bekanntlich kommt der Strom aus der Steckdose!
Diese Politik ist kontraproduktiv, zerstörerisch und natur-, bzw. lebensfern! Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sind in diesem Zusammenhang für meine Begriffe anscheinend nicht mehr verbindlich, vor allem nicht der Bürger und die Natur!

DDMBürger aus Velbert

Liebe Bürgerinitiative,

als Bürger wohnhaft in Velbert-Mitte frage ich mich, abgesehen von der ökologischen Seite der Bebauung, wie die Verkehrsplanung aussehen soll? Schon heute ist die Langenberger Straße sowie die Zu-/Abfahrten zur Autobahn überlastet. Dann wird noch das Sportzentrum gebaut – der Verkehrkollaps ist unvermeidlich!
Warum hält die Stadt Velbert mit aller Macht an Konzepten fest, die vor Jahren/Jahrzehnten ohne tiefergehende Planung bzw. Geländeprüfung von irgendwelchen – vermutlich wieder auswärtigen – Planern erstellt wurden?
Hinzu kommen die Kosten der Erschließung, Überschwemmungsschutz, Geländebefestigungen usw., die letztendlich der Bürger tragen muss.
Hat Velbert nicht dringenderen Handlungsbedarf bei den Leerständen in den Fußgängerzonen, denn hier haben die Stadtväter einen großen Anteil an der Verödung der Innenstädte, da sie den stationären Händlern das Leben auch noch durch Verordnungen und Verbote zusätzlich erschweren. Zudem wird es den Kunden immer schwieriger gemacht, die Innenstädte einfach und kostengünstig zu erreichen.

Bitte macht weiter …

Anke Hedtstück
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